Betroffen war unter anderem ein Bereich an der Dreienkampschule. Die Nester wurden inzwischen fachgerecht beseitigt, sodass aktuell keine Gefahr mehr besteht.
Die gesundheitsschädlichen Brennhaare der Raupen können Hautreizungen, Atemwegsbeschwerden oder allergische Reaktionen auslösen.
In Fällen auf privaten Grundstücken sind die Eigentümerinnen und Eigentümer selbst für die Entfernung verantwortlich. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass die Nester nicht in Eigenregie entfernt werden sollten. Der Einsatz spezialisierter Fachfirmen wird dringend empfohlen.
Vorsicht, nicht verwechseln!
Der Eichenprozessionsspinner (EPS) kann mitunter leicht mit der Gespinstmotte verwechselt werden, die dem EPS zwar ähnlich sieht und ebenfalls großflächige Gespinste/Nester anlegt, jedoch im Gegensatz zum EPS für Menschen völlig ungefährlich ist. Gespinstmotten haben keine Haare, durchziehen ihr Netz meistens an verschiedenen Baumarten und haben eine hellgraue Färbung, die unterschiedlich stark mit schwarzen Punkten durchzogen ist.
Die Gemeinde beobachtet die Situation weiterhin aufmerksam und bittet die Bürgerinnen und Bürger, weitere Sichtungen telefonisch oder per E-Mail zu melden und Abstand zu halten.
Weitere Informationen zum Eichenprozessionsspinner und zum Umgang mit dem Schädling finden Sie auf dem untenstehenden Flyer des Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

