Anlass waren insbesondere die erheblichen Straßenschäden auf den Landesstraßen im Gemeindegebiet sowie die zunehmenden Verkehrsbelastungen zu Stoßzeiten.
Im Mittelpunkt des Austauschs stand dabei insbesondere der Zustand der L149 im Bereich Langenberg zwischen der Straße „Am Markt“ und dem Abschnitt „Heidkamp“. Die großen Verkehrsachsen innerhalb der Gemeinde Schwanewede sind Landesstraßen und fallen damit in die Zuständigkeit des Landes Niedersachsen.
„Auf Arbeitsebene verfügen wir mit der Landesstraßenmeisterei und unseren Kolleginnen und Kollegen insgesamt über eine gute und konstruktive Zusammenarbeit. Leider stehen jedoch offensichtlich u.a. nicht immer ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung, um notwendige Maßnahmen zeitnah vor Ort umzusetzen“, so die Bürgermeisterin.
An dem Gespräch nahm zudem der örtliche Landtagsabgeordnete Oliver Lottke teil, um sich persönlich über die Bedarfe und Herausforderungen in der Gemeinde zu informieren und die Anliegen der Gemeinde zu unterstützen.
Auf Grundlage wiederholter Meldung seitens der Gemeinde sowie entsprechender Feststellung der Landesstraßenmeisterei werden die Schäden an den genannten Straßen kurzfristig ausgebessert. Darüber hinaus wurde der schlechte Zustand der L149 im Bereich Langenberg offiziell bestätigt. Die Niedersächsische Landesbehörde hat diesen Streckenabschnitt inzwischen in ihr Bauprogramm aufgenommen und plant die Sanierung des Abschnittes mit hoher Priorität für das Jahr 2028.
Neben den Straßenschäden sprach die Bürgermeisterin auch die angespannte Verkehrssituation insbesondere während der Stoßzeiten und des Feierabendverkehrs aus Richtung Autobahn in die Gemeinde hinein an. Dabei drängte sie erneut auf eine Überprüfung und mögliche Anpassung der Ampelschaltungen.
Hierzu hatten sich der Landkreis Osterholz und das Land Niedersachsen bereits grundsätzlich verständigt. Die Landesbehörde sagte zu, diesen Punkt nochmals intensiv aufzugreifen und die bestehenden Regelungen zu überprüfen.
Auch die Situation entlang der L149 im Bereich Damm, insbesondere für Radfahrende, wurde thematisiert. Der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität der Gemeinde Schwanewede hatte hierzu bereits einen entsprechenden Beschluss gefasst. Ziel ist es, die Sicherheit für Radfahrende zu verbessern und gleichzeitig die Situation rund um das Küsterhaus angemessen zu berücksichtigen.
Die Gemeinde Schwanewede wird die Gespräche mit den zuständigen Stellen weiterhin eng begleiten und sich weiterhin mit Nachdruck für Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur im Gemeindegebiet einsetzen.