Für die folgenden Inhalte ist die/der oben genannte
Unsere Kindertagesstätte „Schwanenwichtel“ wurde am 01. August 2017 im linken Teilabschnitt der ehemaligen Dammschule neu eröffnet. Der alte Charme und Charakter des Gebäudes zeigen sich in großzügigen, lichtdurchfluteten Räumen, die den Kindern viel Platz und Möglichkeiten zum Spielen, Toben, Forschen und Lernen bieten.
Als reine Krippeneinrichtung im U3-Bereich bietet unser Haus Platz für zwei Gruppen. In jeder Gruppe können bis zu 10 Kinder betreut werden.
Der geräumige, breite Flur wird als zusätzliche Spiel- und Sportfläche genutzt und verfügt dafür über separate Spiel- und Bewegungsmaterialien.
Mittags oder nach individuellem Bedarf stehen den Kindern zwei gemütliche Schlafräume zur Verfügung.
Weiterhin gehört ein komplett eingezäuntes, speziell auf den Bedarf von Krippenkindern ausgerichtetes und dementsprechend zertifiziertes Außengelände zur Einrichtung. Dieses ist sowohl durch den Haupteingang als auch durch die Gruppenräume erreichbar
Das Team:
Bei uns arbeiten aktuell vier pädagogische Fachkräfte (eine davon mit heilpädagogischer Zusatzqualifikation) im Schichtdienst. Zum Teil kennt sich das Team bereits seit Jahren und arbeitet etabliert und wertschätzend zusammen.
Leitsatz:
„Erzähle mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere mich. Lass es mich tun und ich verstehe.“
(Konfuzius 553 - 473 v. Chr.)
Pädagogische Arbeit und unser Bild vom Kind:
Da wir, was besonders für Krippenkinder förderlich ist, eine kleine und übersichtliche Einrichtung sind, geht es bei uns besonders familiär und harmonisch zu. Wir betrachten uns als Wegbegleiter der Kinder und legen viel Wert auf eine vertrauensvolle, wertschätzende Beziehungsarbeit.
Dabei wird jedes Kind als wertvolles Individuum angesehen:
„Besonders. Wichtig. Einzigartig.“ Jeder Mensch wird so angenommen, wie er ist. Freundlichkeit, Respekt und Toleranz sind für uns gelebter Alltag. Jedes Kind ist kostbar und wird als vollwertige Persönlichkeit mit einem Recht auf Selbstbewusstsein, Selbstständigkeit und eine eigene Meinung betrachtet. Darum gilt:
„Das schaffst Du. Das hast Du gut gemacht. Und was heute vielleicht noch herausfordernd ist, meistern wir morgen gemeinsam. Nimm‘ Dir die Zeit, die Du brauchst. Ich bin für Dich da!“
Wir arbeiten bewusst stets stärkenorientiert und beziehen die Kinder in Entscheidungen, Gestaltungs- und Schaffensprozesse mit ein, um gemeinsam Lernziele zu erreichen, die Freude am Tun zu festigen und das Selbstbewusstsein zu fördern.
Dabei bringt jede Mitarbeiterin ihre eigenen Schwerpunkte und Vorlieben in die tägliche Arbeit ein. Wir legen viel Wert auf eine bunte, lebendige Vielfalt an sinnesanregenden Spiel- und Lernimpulsen, auf Kreativität, Musik, Bewegung, Sprache und Kommunikation, Forschen/Entdecken/Experimentieren und auf reichhaltige Naturerfahrungen. Aber auch Ruhe- und Freispielphasen, in denen die Kinder ihre eigenen Wünsche und Ideen ausprobieren und umsetzen können, sind ein wichtiger Bestandteil unseren Krippenalltags.
Um unseren eigenen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, besuchen wir regelmäßig Fortbildungen und Seminare, führen kollegiale Beratungsgespräche und belesen uns in spezifischer Fachliteratur.
Tagesablauf:
07:30 – 08:00 Uhr: Frühdienst (für berufstätige Sorgeberechtigte)
08:00 – 08:30 Uhr: Bringzeit
Ca. 08:45 – 09:00 Uhr: Morgenkreis
09:00 – ca. 09:30 Uhr: Frühstück
09:30 – 11:30 Uhr: Freispielphase, Angebote, Wickeln (individuell auch früher)
11:30 – 12:00 Uhr: Mittagessen
12:00 – ca. 13:45 Uhr: Mittagsschlaf/Ruhephase, leises Spiel
Bis 14:00 Uhr: reguläre Abholzeit
14:00 – 14:30 Uhr: Spätdienst (für berufstätige Sorgeberechtigte)
Unser Bild vom Kind:
Wir arbeiten nach dem teiloffenen Konzept. In den Kerngruppen finden die Morgenkreise, die festen Mahlzeiten und der Mittagsschlaf statt. Übergreifend finden Begegnungen im ganzen Haus statt.
Jedes Kind ist für uns individuell, wichtig und einzigartig und wird als vollwertige Persönlichkeit mit einem Recht auf Selbstverwirklichung, Selbstständigkeit und eine eigene Meinung gesehen. Wir arbeiten stärkenorientiert und verstehen uns als Wegbegleiter der uns anvertrauten Kinder. Dabei sind Freundlichkeit, Toleranz und Respekt gelebter Alltag und Werte, die wir teilen und weitergeben.
Eingewöhnung:
Wir richten uns individuell nach dem Tempo der Kinder, wobei die ersten drei Tage zum behutsamen Kennenlernen gemeinsam mit den Eltern genutzt werden. Ab dem vierten Tag versuchen wir normalerweise die erste Trennung. Während der gesamten Zeit stehen wir mit Ihnen im Austausch und planen gemeinsam den weiteren Ablauf der Eingewöhnung
Elternarbeit:
Darunter verstehen wir:
· Regelmäßiger, gemeinsamer Austausch
· Transparenz unserer Arbeit am Kind
· Offenheit für konstruktive Kritik
· Einbeziehen der Eltern bei Festen und Aktivitäten
Um Ihren Kindern eine bestmögliche Entwicklung bieten zu können, wünschen wir uns eine enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Wir sehen die Eltern grundsätzlich als „Experten ihrer Kinder“ und stehen für Fragen, Rückmeldungen und die Klärung etwaiger Missverständnisse stets zur Verfügung. Alle Familien sollen sich bei uns wertschätzend angenommen und gehört fühlen – immerhin vertrauen Sie als Eltern uns das Wertvollste an, was Sie besitzen: Ihr Kind. Uns ist es sehr wichtig, dass auch Sie ein gutes Gefühl haben, wenn Sie morgens unser Haus verlassen.
Ernährung:
Wir essen zu festen Zeiten zusammen am Gruppentisch. Ein gesundes Frühstück, das jeder für sich von zu Hause mitbringt, und ein abwechslungsreiches Mittagessen, das wir vorher gemeinsam mit den Kindern aussuchen.
Bei uns gilt: Die Kinder wählen ohne Zwang selbständig aus, was und wieviel sie essen möchten. Sie füllen sich selbständig ihr Essen auf (dabei erfahren sie Unterstützung). Wir betrachten die gemeinsamen Mahlzeiten als "Ort der Begegnung", wo man in geselliger Runde zusammen kommt, sich unterhält, aber auch kurz warten lernt. Als Vorbild essen wir gemeinsam mit den Kindern und animieren sie durch ermunternde Handlungen, Neues zu probieren und kennen zu lernen, wobei jedoch niemals Druck erzeugt wird. Wenn ein Kind gar nicht essen möchte, melden wir dies an die Eltern zurück. Die Mittagsverpflegung wird uns von einem Catering Service geliefert, der uns bereits seit Jahren durch Qualität und Abwechslung überzeugt. Er nimmt Feedback und Wünsche von den Kindertagesstätten gern an und setzt diese auch um. Bei der Auswahl zeigen wir den Kindern die wählbaren Gerichte anhand von Fotos und Bildkarten und lassen sie ihr Wunschgericht wählen, wobei demokratisch die Mehrheitsentscheidung berücksichtigt wird.
Schlafen in der Krippe:
Nach dem Mittagessen steht allen Kindern der Schlafraum mit eigenem Bett (wir haben Matratzen oder auch "Nestchen") zur Verfügung. Dort kann jedes Kind seinem individuellen Schlafbedürfnis nachgehen oder sich ausruhen. Falls Kinder auch vor der regulären Schlafenszeit müde werden, schlafen oder sich ausruhen möchten, dürfen sie das im Alltag tun und dafür auch den Schlafraum nutzen, sollte es im Gruppenraum keine Rückzugsmöglichkeit geben. Schlafen ist ein kindliches, für die Gesundheit und Entwicklung sehr wichtiges Grundbedürfnis, das wir sehr ernst nehmen und erfüllen. Deswegen halten wir z.B. auch keine Kinder wach, unabhängig vom Alter.
Besonderheiten:
Aufgrund struktureller Umstände ist eine Gruppe aktuell nicht besetzt. Darum haben wir den Raum temporär als Bewegungslandschaft umgebaut. Weiterhin nutzen wir auch einen Schlafraum je nach Bedarf zwischenzeitlich kreativ anders und bauen ihn mit den Kindern gemeinsam um, etwa als zusätzliches Spielzimmer, Mini-Turnhalle o.ä.
Seit November 2025 arbeiten wir als Gesamtteam mit gebärdenunterstützender Kommunikation. Hierbei verwenden wir die Karten von „Baby Signal“.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Rufen Sie uns gerne an und vereinbaren Sie einen Besuchstermin zum „Schnuppern“. Wir würden uns sehr freuen, Sie und Ihr Kind persönlich bei uns begrüßen zu dürfen.